Tiere im Schulhaus

Kinder sind Tierfreunde. Wohl jedes Kind würde gerne zu Hause ein Tier halten. Dies ist jedoch in vielen Familien aus unterschiedlichen Gründen nicht machbar. Bei unserer schulischen Arbeit spielen deshalb Tiere eine nicht unwichtige Rolle, und zwar sowohl innerhalb als auch außerhalb des Schulhauses. Die wöchentlich wechselnden Pflegedienste überfordern die Kinder nicht und ermöglichen es trotzdem, dass sie lernen Verantwortung zu übernehmen.
 
Wir hatten und haben sehr unterschiedliche Hausgäste. So war unsere Schule über viele Jahre hinweg während der Winterzeit eine Igelstation für untergewichtige Igel. Im jetzigen Lehrerzimmer hatte jede Klasse jeweils in einem etwa vier Quadratmeter großen Verhau einen "eigenen" Igel. Ebenfalls mehrere Jahre hielten wir in einer selbst gebauten Vogelvoliere Zebrafinken. Die Nistkörbe hingen an beweglichen Türen, so dass immer wieder vorsichtig ein Blick auf die sich entwickelnden Jungvögel geworfen werden konnte. Einige Jahre zählten auch weiße Mäuse zu unseren Pfleglingen.

Seit einigen Jahren sind dagegen Rennmäuse der große Renner. In einer ausgedehnten "Mäuseburg" - sie besteht aus vier Käfigen, die mit Drainagerohren verbunden sind - haben die Tiere ideale Bedingungen und bieten viele Beobachtungsmöglichkeiten. maus.jpg (75251 Byte)
 

Traditionell pflegen wir an unserer Schule Warm -und Kaltwasseraquarien - letztere sind nur im Sommer in Betrieb, da wir in ihnen vor allem Tiere aus unseren Schultümpeln beobachten. Unser mit 900 Litern größtes Aquarium steht im Erdgeschoss. In ihm halten wir fast ausschließlich Regenbogenfische. 

Nicht unerwähnt bleiben dürfen unsere Meerschweinchen. Es versteht sich von selbst, dass die übers ganze Jahr gehaltenen Tiere immer wieder Junge bekommen.

Zeitaufwändig ist die Versorgung der Tiere am Wochenende und während der Ferienzeit. Die Meerschweinchen können in Pflege gegeben werden. Die Versorgung der Tiere an den Wochenenden haben seit Herbst 2002 Eltern übernommen, wofür wir sehr dankbar sind.

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