Tiere draußen

Bei der Beschäftigung mit Tieren außerhalb des Schulgebäudes steht der tierschützerische Aspekt im Vordergrund.

Zu nennen sind hier die zahlreichen selbstgebauten Nistkästen für Halbhöhlen - und Höhlenbrüter sowie die ebenfalls selbsthergestellten Mehlschwalbennester. Eine Besonderheit ist ein Nistkasten mit Wanddurchbruch. Hier kann vom Klassenzimmer aus die Fütterung von Jungvögeln beobachtet werden. Bisher wurde der Kasten  nur als Schlafplatz genutzt - wahrscheinlich deshalb, weil ein "Stockwerk" höher in unseren Schleiereulennistkasten ein Turmfalkenpaar eingezogen ist.

Unsere Vogelnistkastensammlung wurde 2002 mit zwei Mauerseglernestern ergänzt, die in den zwei Jahren danach leider von Sperlingen und Staren als Unterkunft ausgeguckt wurden. Wir hatten während der Rückkehr der Mauersegler aus dem warmen Süden versucht, diese Vögel mit lauten Mauerseglerrufen (CD-Aufnahme) anzulocken. Wir hatten dazu unterhalb der Nester eine Tasche mit einem Lautsprecher aufgehängt. Die Segler flogen die Nester tatsächlich an, machten von dem Wohnungsangebot jedoch keinen Gebrauch. 2004 wurden zunächst zwei von inzwischen vier Kästen angenommen. Danach hatten wir einige Wochen den Eindruck, dass die Kästen wieder aufgegeben worden waren. Im Juli schauten jedoch muntere Mauersegler aus den Nestöffnungen. Ob es sich um Junge oder um neu Zugezogene handelte, wissen wir nicht.

Von 2005 bis 2007 hatten die eleganten Flieger jeweils alle vier Mauerseglernester sowie einen Spatzennistkasten besetzt.

 

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Tierschutzarbeit gilt den Insekten. Neben einem reichhaltigen Pflanzenangebot für Schmetterlinge, Hummeln und Bienen haben wir auch verschiedene Unterschlupfmöglichkeiten für diese Tiere geschaffen. Dazu zählt ein Hummelnistkasten, Behausungen für Ohrenzwicker sowie zahlreiche Nistmöglichkeiten für Wildbienen. Unser sogenannter Wildbienenbaum – ein etwa vier Meter hoher, verzweigter Stamm eines ehemaligen Spitzahorns -  fällt hier besonders auf. Drittklässler haben in diesen hunderte Löcher gebohrt. Die Beobachtungsmöglichkeiten in unserem Schulgarten sind äußerst vielfältig.

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