Bochinger SchülerboteSeit 1979 erscheint an unserer Schule der "Bochinger Schülerbote". Oft mit zwei bis drei Ausgaben pro Schuljahr und mit einer Auflage von bis zu 160 Exemplaren. Anfangs stellte die jeweilige 4.Klasse die Schülerzeitung mit Hilfe eines Umdruckers her. Dazu beschrieben die Schülerinnen und Schüler Spiritmatrizen von Hand oder mit der Schreibmaschine. Schon bald lieferten alle Klassen Beiträge, die 4.Klassen trugen jedoch weiterhin eine besondere Verantwortung. Das Erscheinungsbild der Zeitung ist von einem ständigen Wandel geprägt: Zum einen stieg die Seitenzahl kontinuierlich an, zum anderen wurden immer mehr Texte im Bleisatz gedruckt. Ferner lernten die Kinder mit unterschiedlichsten Techniken ein- und mehrfarbige Bilder zu drucken. Nach der Anschaffung eines Kopiergerätes wurde auch dieses zur Vervielfältigung von Texten und Zeichnungen, später auch von Fotos eingesetzt. Der "Schülerbote" spielt sowohl hinsichtlich seiner Herstellung als auch hinsichtlich seiner Verwendung im Unterricht in den Tagen nach seinem jeweiligen Erscheinen eine wichtige Rolle im Schulleben. Eine Spende von gebrauchten PCs veranlasste die Schule im Schuljahr 1998/99 zur Teilnahme am vom Kultusministerium ausgeschriebenen Zeitungsprojekt mit Computern. Wir waren die einzige baden-württembergische Grundschule, die teilnahm. Seitdem ist der Anteil der mit Computer geschriebenen Texte deutlich angestiegen, nach wie vor werden jedoch noch viele Texte und Bilder nach Gutenberg-Art gedruckt. Daran wird sich auch nichts ändern. Ein Text aus unserem Schülerboten, der anlässlich des 600. Geburtstages von Johannes Gutenberg entstanden ist. Schüler haben ihn mit unseren Schriften gesetzt und zusammen mit einem Bild auf einer größeren Druckpresse in einer Stückzahl von ca. 160 gedruckt. In Zukunft wollen die Redaktionen unseres Schülerboten und des Gutenberg-Schülerjournals der Johann-Gutenberg-Schule in Warstein Gastbeiträge austauschen. |
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