Elemente des Schulgartens
| Unser Schulgarten
möchte alle Sinne ansprechen. Die Schüler sollen hier
über viele Monate im Jahr die Gelegenheit haben |
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praktische
Arbeiten durchzuführen,
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Pflanzen
und Tiere zu beobachten,
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Verantwortung
für die Pflege zu übernehmen (in jeder Klasse
wechselt wöchentlich der Gartendienst),
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sich
bei Rundgängen einfach am Garten zu erfreuen und dabei auch
seine Düfte und Geräusche wahrzunehmen (z.B.
"Schweigeminute" unter einer blühenden Linde, in der Tausende
Bienen summen)
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ihre
Artenkenntnisse bezüglich Pflanzen und Tieren zu erweitern (in
unserem Garten nisten oder singen z.B. rund 20 Vogelarten)
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das
Erlebte als Text oder Bild zu Papier zu bringen, z.B. in Form eines
Naturtagebuches oder als Beitrag für den Bochinger
Schülerboten)
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Um dies
zu ermöglichen, haben wir unser Schulgartengelände
entsprechend gestaltet.
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Arbeitsbeete
für jede Klasse
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Kräuterbeet
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Blumenbeete,
zum Teil als Schattenrabatten
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Obstbäume
und Beerensträucher
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Wiese
mit einheimischen Bäumen und Sträuchern
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Waldgartenbeete
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Blumenbeet
für Schmetterlinge mit Brennnesseln als Futterpflanze
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Gewächshaus
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Kompostanlage
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"Grünes
Klassenzimmer": Während z.B. ein Drittel der Klasse
Gartenarbeiten verrichtet, bearbeiten die übrigen
Schüler z.B. Deutschaufgaben
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Regenwasserzisterne
mit Schwengelpumpe
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Gartengerätehaus
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Totholzhaufen
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Blocksteinhaufen
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Igelverstecke
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Wildbienenbaum
sowie weitere kleinere Nistgelegenheiten für Wildbienen
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Hummelnistkasten
(bisher jeweils von Ackerhummeln besiedelt))
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Nisthilfen
für Ohrenzwicker
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Nistkästen
für Höhlen- und Halbhöhlenbrüter
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Nistkasten
mit Wanddurchbruch, wodurch die Vogelfütterung vom
Klassenzimmer aus beobachtet werden kann
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Mehlschwalbennester
und Schwalbenlehmpfütze
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Nistkästen
für Mauersegler, Schleiereulen, Turmfalken
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Barfußpfad
mit 25 Feldern
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In
800 Meter Entfernung vom Schulhaus haben wir eine
Tümpelpatenschaft übernommen; im Schulhaus
unterhalten wir im Sommer zwei Tümpelaquarien
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Im
großen Druckereiraum haben wir einen
Bienen-Beobachtungs-Kasten montiert. Die Fluglochröhre
führt durch die Wand ins Freie.
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Beispiele für die fächerverbindende
Behandlung von Gartenthemen
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" Fruchtwechsel" bzw. "Dreifelderwirtschaft" in
einer 2.Klasse
Die
Schüler bauen jeweils auf einem Drittel eines kleinen Ackers
im Schulgarten Getreide und Hackfrüchte - Kartoffeln und
Futterrüben - an. Auf dem letzten Abschnitt wird ein
Gründünger gesät (z.B. die blau
blühende Phacelia als Bienenweide. Die Kinder faszinieren die
blauen Pollenhöschen der Bienen.) Darüber hinaus wird
nicht gedüngt. Jährlich werden die
Anbauflächen gewechselt.
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In der
dritten Klasse können dann die Früchte geerntet
werden. Entsprechend des HuS-Themas "Vom Korn zum Brot" schroten und
verbacken die Schüler das Getreide. Ebenso können
z.B. die Kartoffeln im Werkstattunterricht thematisiert werden.
Die Rüben dienen als Futter für die
Schul-Meerschweinchen. Passend zum Thema kann noch die Geschichte von der
Rübe gelesen und gespielt sowie ein Lied dazu
gelernt werden. Viele Kinder einer ehemaligen 2.Klasse haben daraufhin
eigene "Rüben-Geschichten" erfunden.
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Herstellung von Brennnesseljauche durch eine
4.Klasse
Hier
werden die Fächer Deutsch (Text verfassen, setzen
und drucken, Rechtschreibkontrolle), Mathematik (Wiegen und
Vergleichen, Hohlmaße erfassen - 10l-Eimer, 1 hl-Tonne) und
Kunst (Herstellung eines Schnurdrucks in der Druckerei) miteinander
verbunden. Das Ergebnis ist folgende
Seite in unserer Schülerzeitung.
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Eine
umfangreiche und informative homepage hat der "1.Baden-Württ.
Arbeitskreis Schulgärten": www.schulgarten.ginkgo-web.de

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